Lebensgeschichte

 

Tiefdruckgebiet  BERRIN

(getauft am 16.12.2006)

 

 

Am 16. Dezember entwickelte sich über Dänemark aus einer zu Tief ZHARA gehörenden wellenden Front ein neues Tiefdruckgebiet, das auf den Namen BERRIN getauft wurde.

Während BERRINs Warmfront im Bereich der Ostsee lag, überquerte die Kaltfront Deutschland von Nordwest nach Ost. In Oldenburg und Itzehoe wurden bis zum Mittagstermin 6 l/m² in 6 Stunden gemessen. Das Niederschlagsgebiet hatte mittags die Linie Aachen - Hannover – Usedom erreicht und verlagerte sich rasch weiter in die Osthälfte Deutschlands. In seinem Bereich lag die Mittagstemperatur etwa bei 7°C.

Einen Tag später hatte BERRIN Ostfinnland erreicht. Am 19.12. zog BERRIN über den Ural hinweg nach Sibirien. Auf ihrer Rückseite setzte sich in Osteuropa zunehmend kältere Luft arktischen Ursprungs durch, in der teilweise auch tagsüber Frost herrschte. Doch sank die Temperatur in der Nacht zum 19.12. erst vereinzelt unter -10°C. Wiederholter Schneefall sorgte zumindest im nördlichen Russland wieder verbreitet für eine geschlossene Schneedecke. Recht kalt war es zu diesem Zeitpunkt in Lappland, wo verbreitet -20 bis -25°C gemessen wurden, dort lag der Schnee teilweise über 40 cm hoch. Einen Tag später verschwand BERRIN dann von der Berliner Wetterkarte.

 

 


Geschrieben am 28.01.2007 von Sabrina Schmidt

Wetterkarte: 17.12.2006

Pate: Berrin Schubert