Lebensgeschichte

 

Tiefdruckgebiet  CHRISTINE

(getauft am 08.03.2006)

 

 

 

Das Tief CHRISTINE entstand am 08.03.2006 über dem Atlantik mit einem Kerndruck von etwa 1000 hPa. CHRISTINE zog in den nächsten Tagen Richtung Nordosten und teilte sich am 11.03 in zwei Teile, benannt mit CHRISTINE I und CHRISTINE II, auf.

CHRISTINE I lag mit ihrem Zentrum vor der Südküste Grönlands und CHRISTINE II über den Niederlanden. Die Aufgleitprozesse auf der Vorderseite von CHRISTINE II führten in Norddeutschland zu weiteren Schneefällen, die erst im Laufe des Vormittags allmählich nachließen. In Niedersachsen und im Hamburger Raum fielen diese Niederschläge am intensivsten aus. Am Flughafen Hamburg erhöhte sich die Schneedecke auf 23 cm. In Itzehoe wurde in den Morgenstunden sogar eine Schneedecke von 24 cm Höhe gemessen und in Cuxhaven betrug sie 22 cm. Aber auch in Schwerin lag der Schnee 25 cm hoch. Im Berliner Raum setzte in den Morgenstunden verstärkt Schneefall ein, wobei am Mittag bei anhaltendem Frost in Dahlem eine Schneedecke von 15 cm gemessen wurde.

Schon am 12.03 war CHRISTINE II nicht mehr vorhanden und somit wurde aus den beiden Teiltiefen wieder ein Tief mit Zentrum westlich von Island mit einem Kerndruck von 995 hPa. Dieses Tief verlagerte sein Zentrum in den nächsten 24 Stunden über Island und konnte ab dem 14.03 nicht mehr in der Berliner Wetterkarte analysiert werden.

 


Geschrieben am 04.04.2006 von Andrea Schöne

Wetterkarte: 11.03.2006

Pate: Marcus Dillmann