Lebensgeschichte

 

Tiefdruckgebiet  KARLA

(getauft am 29.12.2006)

 

 

 

Am 29.12.2006 entwickelte sich über dem Atlantik ein Randtief zum Tief JESSICA, welches vor der Biskaya liegend auf den Namen KARLA getauft wurde.

Am 31.12.2006 hatte sich Tief KARLA bis nach Dänemark verlagert und seinen Kerndruck auf 995 hPa vertieft. Sein relativ eng begrenztes Sturmfeld brachte Spitzenwindgeschwindigkeiten von 141 km/h am Kieler Leuchtturm und 137 km/h auf Helgoland. Am Hiddenseer Leuchtturm wurden gar ein 10-Minuten-Mittel von 135 km/h und eine Spitzenbö von 176 km/h registriert. Die höchste dort je gemessene Windgeschwindigkeit von 178 km/h während des Orkans ANATOL am 04.12.1999 wurde also nur knapp verfehlt.

Am 01.01.2007 hatte das Zentrum von Tief KARLA bereits St. Petersburg erreicht und das nachfolgende Tief LOTTE bestimmte das mitteleuropäische Wetter mit neuen Rekorden für die Maximum-Temperaturen im Januar.

Einen Tag später befand sich Tief KARLA mit seinem Zentrum südlich der Halbinsel Kola und hatte seinen Kerndruck noch einmal leicht auf 985 hPa vertieft. Am 03.01.2007 konnte das Tief KARLA das letzte Mal im Ausschnitt der Berliner Wetterkarte analysiert werden.

 

 


Geschrieben am 02.03.2007 von Anne Matthies

Wetterkarte: 31.12.2006

Pate: Karla Winkler